Netzwerktreffen

Künstliche Intelligenz als Innovations-Treiber? Experten diskutieren bei GFFT-Netzwerktreffen

Die Technologie und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) spielen eine immer wichtigere Rolle bei der Forschung und Entwicklung von Softwareanwendungen und -werkzeugen. Darin waren sich die Teilnehmer des 7. Treffens des Kooperationsnetzwerkes “Erfolgreiche IT-Großprojekte: Mit System zum Erfolg” einig. Die Gesellschaft zur Förderung des Forschungstransfers (GFFT) hatte dazu am 16.11.2017 nach Frankfurt am Main eingeladen. Das GFFT-Netzwerk wird im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des Bundes gefördert.

“Digitalisierung und Innovation sind sehr eng mit dem Thema KI verknüpft. Dies sieht man auch daran, dass fast alle in unserem ZIM-Netzwerk laufenden, beantragten und geplanten Förderprojekte eine KI-Komponente aufweisen”, weiß Netzwerkmanager Dr. Thorsten Arendt gleich zu Beginn des Treffens bei seinem Überblick über die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im Netzwerk zu berichten.

Nachdem Christoph Herr, Geschäftsführer der Spotfolio GmbH, anschließend über die Ergebnisse einer Studie über den boomenden Markt der KI in Deutschland referiert hatte, stellten Vertreter der Firma DriveLock SE ihre KI-basierte Lösung zur IT-Sicherheit im Zeitalter der Digitalisierung vor. “KI hat in unserem Alltag schon Einzug gehalten und wird auch bei Cyber-Attacken an Bedeutung gewinnen“, ist sich Sicherheits-Experte Falk Trümner von der Firma DriveLock sicher. Um diese komplexen Bedrohungen abzuwehren, bedürfe es intelligenter und ganzheitlicher Schutzmechanismen, klassische Ansätze würden nicht mehr ausreichen.
Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit des Netzwerks nach Ablauf der ZIM-Förderung Mitte 2018. Dazu stellten Arendt und Bernhard Koch, Geschäftsführer der GFFT Innovationsförderung GmbH, den Netzwerkpartnern ein Konzept vor, basierend auf Netzwerken und Kompetenzzentren und Innovation-Labs zu verschiedenen Themengebieten. „Damit erfüllen wir unseren Auftrag, den Forschungstransfer, auf einer weiteren Ebene“, so Koch. „Unser Ziel ist es, ‚Innovation as a Service‘ anbieten zu können.